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Senioren im ÖPNV - Ein Film der kvgOF

Film erleichtert die Nutzung des ÖPNV

„Wie komme ich an eine Fahrkarte? Und welche ist dann die Richtige? Kann ich mit meinem Rollator überhaupt einen Bus nutzen?“ Diese und ähnliche Fragen will die Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF) mit ihrem ersten Kurzfilm „Senioren im ÖPNV“ anschaulich und informativ beantworten.

Unbestritten ist, dass der demografische Wandel unaufhaltsam voranschreitet und die Gesellschaft immer älter wird. Dabei sind gleichzeitig die Senioren aktiver und mobiler geworden. Doch gerade bei den älteren Menschen bestehen starke Vorbehalte und Berührungsängste, auf Bus und Bahn umzusteigen. „Diese Bedenken wollen wir den Bürgern nehmen“, erklärt Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach in Dietzenbach, „und sie als Kunden auch mit Hilfe des Mediums Film für den ÖPNV gewinnen.“ Weiterer Anlass für diesen Film war die Bitte einer Seniorenberaterin der Stadt Rodgau im vergangenen Jahr, in Altenheimen die Nutzung des ÖPNV näher zu erläutern. Die Erfahrung dieses Infovormittags bestärkte die kvgOF darin, dass durchaus Interesse am Fahren mit Bus und Bahn bei den Senioren besteht, aber eben auch erheblicher Erklärungsbedarf.

Herausgekommen ist - in Zusammenarbeit mit dem RMV und mit Unterstützung des Busherstellers VDL - ein 15-minütiger Film, den Andreas Schürrlein, Mitarbeiter der kvgOF, als Regisseur und Drehbuchautor erstellt hat. Drei Drehtage und weitere zwei Monate für Schnitt, Nachbearbeitung, Vertonung und Sprecher fielen für die Filmerstellung an. Bei den Dreharbeiten schien die Busfahrt so realitätsnah, „dass in Heusenstamm viele Fahrgäste zusteigen wollten“, schildert Schürrlein eine Situation während des Drehs. „Da mussten wir ihnen erst einmal erklären, dass der reguläre Bus an der Haltestelle gegenüber abfährt.“ Einen großen Dank spricht der 33jährige dabei den sieben ehrenamtlichen RMV-MobiPartnern, Freunden und Bekannten sowie Mitarbeitern der kvgOF für ihre Unterstützung aus.

 „Ich fand es sehr lustig und nett, den jungen Leuten beim Film mitzuhelfen, war auch froh, als ‚Schauspielerin‘ ausgewählt worden zu sein“, beschreibt Elisabeth Schneider aus Dietzenbach rückblickend ihre Drehtage. “Wir hatten so viel Spaß. Das ist die Vorstufe zu Hollywood haben wir gescherzt“. In ihrer Tätigkeit als ehrenamtliche RMV-MobiPartnerin unterstützt sie jedoch nicht nur ältere Menschen im öffentlichen Nahverkehr. Gerade zu Messezeiten gäbe es auch viele ausländische Reisende, viele davon Japaner und Chinesen, die froh sind, wenn sie ihnen beim Fahrkartenkauf am Automaten hilft.

Und das zeigt der Film: Die RMV-Mobilitätszentrale in Dietzenbach mit persönlicher und telefonischer Beratung wird vorgestellt. Hier können Kunden alle RMV-Fahrkarten kaufen und weitere allgemeine Informationsmaterialien, Fahrplanbücher und Karten erhalten. Doch auch im Bus kann der Fahrgast noch das passende Ticket erwerben. Gezeigt wird außerdem eine barrierefreie Bushaltestelle mit Bodenleitsystem, das Menschen mit eingeschränkter Sehkraft die Orientierung erleichtert. Außerdem wird veranschaulicht, wie ein RMV-Aushangfahrplan zu lesen ist. Gerade für Ältere ist es wichtig, ob und wie sie mit einem Einkaufstrolley, einem Rollator oder einem Rollstuhl Bus fahren können – auch dies wird gezeigt. Hinweise zur 65-plus-Jahreskarte für Senioren, den RMV-MobiPartnern und zum sicheren Verhalten im Bus davor und danach ergänzen den Filminhalt.

Zu sehen ist der Film auf dem Videoportal Youtube. Er kann aber auch als DVD bei der Kreisverkehrsgesellschaft bestellt werden oder in der RMV-Mobilitätszentrale in Dietzenbach direkt angefragt werden.

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